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Schlafsack packen: So packen, rollen und lagern sie Schlafsäcke richtig

Haben sie die Nacht in ihrem liebsten Schlafsack verbracht, müssen sie ihn anschließend ordnungsgemäß verstauen, sodass er keinen unnötigen Platz im Gepäck wegnimmt. Damit sie ihren Schlafsack auf lange Sicht nicht beschädigen, geben wir ihnen einige Tipps an die Hand, wie sie ihren Schlafsack richtig packen, anschließend den Schlafsack festbinden und den Schlafsack lagern. In unseren Tipps zum Schlafsack packen erfahren sie alles, was sie wissen müssen!

Das Einpacken des Schlafsacks

Den Schlafsack perfekt packenWenn sie die Nacht in einem Schlafsack verbracht haben, sollten sie ihn direkt nach dem Aufstehen lüften, anstatt ihn sofort in den Trekkingrucksack packen zu wollen. Nachts schwitzen manche Menschen und somit können – wenn er nicht regelmäßig gelüftet wird – unangenehme Gerüche entstehen. Vermeiden sie dies, indem sie ihr Schlafutensil kurz an die frische Luft bringen und einmal kräftig ausschütteln.
Nachdem sie den eigenen Schlafsack ausgeschüttelt und gelüftet haben, muss er optimal verpackt werden. Meist besitzen sie beim Outdoor-Ausflug nur einen Rucksack, weswegen jeder gesparte Platz Gold wert ist. In den meisten Fällen besitzen Schlafsäcke einen eigenen Packbeutel. In diesem wird der Schlafsack angeliefert und sollte auch nach jeder Nutzung dort zurückkehren. Der Packbeutel bietet ideale Voraussetzungen und darf deshalb auf Reisen und beim Reiserucksack packen niemals vergessen werden. Zuhause angekommen, gelten andere Regeln.

Grundsätzlich sollten sie ihren Schlafsack niemals in den Packbeutel einrollen, auch wenn dies auf den ersten Blick die einfachste Variante des Packens darstellt. Hat man früher immer gepredigt bekommen, dass der Schlafsack eng eingerollt werden soll, sollten sie sich unbedingt von diesem Gedanken lösen. Beim Rollen drücken sie die Füllen an den immer selben Stellen ein. So wird das Material – besonders Daunen – geknickt und mit der Zeit immer dünner. Das Material verliert seine Dichte und somit auch die Isolationswirkung. Wer also das Material seines Schlafsacks schonen möchte, sollte den Schlafsack in den Packbeutel stopfen. Hierfür beginnen sie mit dem Fußteil und stopfen anschließend den Rest des Produkts in das Innere. Zwar mag das anfangs etwas komisch erscheinen, doch auf diese Weise erhöhen sie die Lebenserwartung ihres Schlafsacks enorm.

Die Aufbewahrung des Schlafsacks

Den Schlafsack packenWie bereits erwähnt, sollten sie ihren Schlafsack unterwegs im mitgelieferten Packbeutel aufbewahren. Haben sie allerdings den Camping-Ausflug beendet und sind wieder in den heimischen Gefilden angekommen, so empfiehlt es sich, den Schlafsack aus dem Beutel zu entfernen. Die Komprimierung kann den Schlafsack beschädigen, sodass er seine Funktionen verliert. Gerade bei einer Lagerung über mehrere Wochen oder länger innerhalb eines Packbeutels können schon Beschädigungen am Material auslösen. Ein Daunenschlafsack reagiert hier meist empfindlicher als ein Schlafsack aus Kunstfasern.

Nehmen sie ihren Schlafsack nach der Reise aus dem Packbeutel und legen sie ihn in einen weiten Aufbewahrungsbeutel, sodass das Produkt nicht gequetscht wird. Anschließend sollten sie darauf achten, dass sie den Schlafsack nicht an feuchten Orten zusammenlegen oder zusammenrollen bzw. einrollen. Kellerräume am besten nur dann nutzen, wenn sie auch wirklich trocken sind. Ansonsten empfehlen wir Kleiderschränke zu Aufbewahrung, da diese in der Regel nicht nur genügend Platz für einen Schlafsack, sondern auch Trockenheit gewähren.
Wenn sie anschließend ihren Wanderrucksack packen, können sie den Schlafsack aus dem Aufbewahrungsbeutel nehmen und ohne Probleme komprimiert in den Rucksack stopfen. Das Zusammenrollen oder Einrollen sollten sie auch hierbei aus genannten Gründen vermeiden.

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