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Abenteuer Garten: so lässt sich das Eigenheim anders entdecken

Wehncke SchlafsäckeSelten haben Familien so nahe beisammen so viel Zeit verbracht, wie in den letzten Wochen. Durch Corona fällt auch die Urlaubsplanung für den Sommer etwas anders aus. Dabei fällt der Blick auf den eigenen Garten. Dort eröffnet sich ein Betätigungsfeld für die unterschiedlichsten Aktionen, die auch Kindern Freude machen und für Kurzweil sorgen. Wurde der Garten bislang lediglich zum gelegentlichen Gärtner und Grillen genutzt, kann es zu einer spannenden Erfahrung werden, das Areal ganz neu zu entdecken und dabei Fantasie und Kreativität freien Lauf zu lassen und sich ganz nebenbei lang gehegte Wünsche und beinahe vergessene Kinderträume zu erfüllen.

Forscher in Aktion

Abenteuer Garten: so lässt sich das Eigenheim anders entdeckenEs gibt vieles zu entdecken vor der eigenen Haustür. Blieb bislang kaum Zeit, sich auf den Garten einzulassen, ist nun Gelegenheit, das Leben in den Beeten und auf dem Rasen hautnah zu erleben. Die Kinder werden begeistert sein, wenn sie als kleine Forscher mit Fernglas und Lupe ausgerüstet den emsigen Ameisen bei der Arbeit zuschauen dürfen. Auch ein Spinnennetz stellt aus der Nähe betrachtet ein wahres Kunstwerk dar.

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Tipp: Wer mehr Wildbienen und Schmetterlinge in seinen Garten locken möchte, pflanzt bienenfreundliche Blumen und Stauden und stellt ein Insektenhotel auf.

Diese Pflanzen eignen sich besonders:

Stauden Sträucher und Bäume Kletterpflanzen Zwiebelblumen
  • Fetthenne
  • Frauenschuh
  • Purpurglöckchen
  • Wald-Storchschnabel
  • Linde
  • Kirschbaum
  • Apfelbaum
  • Feldahorn
  • Wilder Wein
  • Efeu
  • Blauregen
  • Kletter-Hortensie
  • Tulpen
  • Winterlinge
  • Krokusse
  • Maiglöckchen

Die Natur als Kulisse

Kinder sind gern kreativ und toben sich mit Farben und Pinsel aus. Dabei wird der Küchentisch ihnen nicht selten zu eng. Warum also nicht einfach in den Garten umziehen. In diesem Atelier können sich Kinder so richtig austoben und niemand schimpft, wenn einmal ein Tropfen Farbe daneben geht.

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Es kann mit Wasser- oder Fingerfarben gemalt werden. Auf alten Pappkartons oder Tapetenresten können farbenfrohe Kunstwerke entstehen. Vielleicht gibt es auch Pflanzgefäße, Gießkannen oder Handwagen, die einen neuen Anstrich vertragen können.

Die Anregungen liefert die umgebende Natur. Wer malt den schönsten Baum und die farbenfrohsten Blüten? Am Ende werden die besten Arbeiten natürlich prämiert und da keiner verlieren kann, gibt es am Abend für alle Stockbrot oder Marshmallows am Lagerfeuer.

Der Garten wird zum Campingplatz

Ferien daheim machen erfinderisch. Warum eigentlich auf den Campingurlaub verzichten? Im Garten hinter dem Haus ist genügend Platz, um sich in Urlaubsstimmung zu bringen. Am Anfang jeder Reise steht das Kofferpacken. Alle packen mit an und füllen Koffer und Taschen für die Nacht im Freien. Zelt und Schlafsäcke liegen schon bereit und müssen nur ein paar Meter weiter getragen werden.

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Die Vorteile vom Camping im eigenen Garten:

  • kurze Wege
  • Ruhe
  • Nähe zur Natur
  • kostenlose Übernachtung

Die Nachteile vom Camping im eigenen Garten:

  • Platzprobleme
  • mangelnde Abwechslung
  • Beanspruchung der Rasenfläche

Ist das Zelt aufgestellt und der Tag geht zu Ende, kommt die Familie im Zelt zusammen. Die Lieblingsbücher werden ausgepackt und die Taschenlampen gehen an. Sicher fällt dem einen oder anderen eine Gruselgeschichte in. Eine Nachtwanderung durch den Garten kann den Tag abschließen.

Kinderträume werden wahr

Endlich Zeit für eigene Wünsche und Bedürfnisse. Dabei wird so mancher Kindertraum wieder lebendig. Wer hat sich nicht schon immer ein Baumhaus gewünscht? Die ganze Familie ist schnell Feuer und Flamme für dieses Projekt.

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Hobbyhandwerker können nun ihr Talent beweisen. Jeder darf eine Zeichnung vom geplanten Unterschlupf anfertigen. Für das Material muss oft nicht tief in die Tasche gegriffen werden. Bei der Schatzsuche im Keller lassen sich nicht selten passende Bretter finden. Beim Sägen, Schrauben und Bohren helfen alle mit und schon bald kann das neue Domizil mit einer Grillparty eingeweiht werden.

Alles kein Hindernis

Kinder wollen beschäftigt werden und sich austoben. Dem kann im Garten durch einen abwechslungsreichen Hindernis-Parcours entsprochen werden. Die Strecke kann durch das Aufstellen von Gartenstühlen, Klapptischen oder Wäscheständern abwechslungsreich gestaltet werden. Bereits vorhandene Spielgeräte wie Bälle, Schaukel oder Rutsche lassen sich einbeziehen.

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Tipp: Für ältere Kinder kann der Parcours anspruchsvoller gestaltet werden. Sie müssen ein Ei auf einem Löffel balancieren oder ein Glas Wasser ins Ziel bringen, ohne den Inhalt zu verschütten.

Während die Kinder den Parcours bewältigen, wird die Zeit gestoppt. Wer am schnellsten war, darf sich das nächste Spiel im Freien ausdenken.

Auf zur Schatzsuche!

Bei einer Schatzsuche lässt sich der Garten hinter dem Haus spielend entdecken. Um die Kinder für die Natur zu begeistern und gleichzeitig über längere Zeit sinnvoll zu beschäftigen, kann eine Schatzkarte als Hilfsmittel dienen. Dort wird eingezeichnet, wo der Weg lang führt und wo es sich lohnt, etwas genauer hinzuschauen.

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Der eigentliche Schatz kann dann in einem ungenutzten Beet vergraben werden. Ein Kinderspaten für die emsigen Schatzsucher steht bereit. Noch einfacher wird es, wenn ein Sandkasten vorhanden ist. Dort können auch kleinere Kinder nach versteckten Süßigkeiten oder kleinen Spielzeugen buddeln.

Gemüse wächst vor der Haustür

Sicher findet sich im Garten noch die eine oder andere ungenutzte Fläche. Dort lässt sich ein Gemüsegarten anlegen. So können Sie Kindern nahebringen, dass Tomaten und Gurken nicht im Supermarkt wachsen.

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Tipp: Säulenobst eignet sich sehr gut, wenn nur wenig Fläche zur Verfügung steht.

Zunächst werden die Beete angelegt. Dabei kommt es darauf an, Unkraut, Steine und Wurzeln zu entfernen. Dann kann darüber nachgedacht werden, was angepflanzt werden soll. Kinder können dabei helfen, Möhren oder Radieschen zu säen. Diese Sämlinge wachsen schnell heran und schon nach einigen Wochen kann das erste selbst gezogene Gemüse geerntet werden. Wer ausreichend Fläche zur Verfügung hat, kann Erdbeeren pflanzen oder ein Kartoffelbeet anlegen. Nach der Pflanzung von Obstbäumen lässt die Ernte noch etwas auf sich warten. Schneller geht es im Kräutergarten.

Tipp: Verschiedene Kräuter lassen sich platzsparend in einem Hochbeet kultivieren.

Den Gemüsegarten auf die Terrasse holen können Sie sich mit Pflanzsäcken. Dort können auf kleinem Raum Kartoffeln oder Tomaten angebaut werden. Durch ein Sichtfenster im Pflanzgefäß kann das Wachsen und Gedeihen der Kartoffeln beobachtet werden.

Bildnachweise: Adobe Stock / contrastwerkstatt, Amazon / Wehncke

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