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Nachtsichtgeräte – ein unentbehrliches Gadget für Jäger und Beobachter der Natur

NachtsichtgeräteNicht jedermann benötigt ein Nachtsichtgerät, aber Jäger und Naturliebhaber können von diesem Gerät mehr als profitieren. Ein Erkennen von Tieren und Objekten ist damit im Dunkeln möglich. Abenteuer und Outdoor-Erlebnisse in der Nacht können somit beginnen. Mit Nachtsichtferngläsern kann man zwar keine Farben erkennen, aber es ermöglicht eine Sicht in der Dunkelheit. Wildtiere und andere Objekte können wahrgenommen werden. Früher waren Jagd Nachtsichtgeräte vornehmlich im Einsatz beim Militär und in der Bundeswehr. Doch auch die Polizei und Sicherheitsfirmen machen von diesen Geräten Gebrauch. Immer mehr Privatpersonen nutzen mittlerweile ebenfalls Nachtsichtgeräte, da sie erschwingliche Begleiter geworden sind.

Nachtsichtgerät Test 2020

Was ist ein Nachtsichtgerät?

NachtsichtgeräteNachtsichtgeräte kommen zum Einsatz, wenn das bloße menschliche Auge in der Dunkelheit nicht mehr fähig ist, Objekte oder Tiere zu erkennen. Sie haben eine besondere technische Vorrichtung, so dass das Sehen in der Nacht ermöglicht wird. Nachtsichtgeräte werden auch als Nachtsichtbrillen bezeichnet. Dies stellt eine Übersetzung aus dem englischen Sprachgebrauch (night vision goggles) dar. Man kann Nachsichtgeräte grundsätzlich in zwei verschiedene Bauarten unterscheiden: binokular und monokular. Bei einem binokularen Gerät handelt es sich eine Art Fernglas, welches in der Nacht verwendet wird und durch welches mit zwei Augen durchgeschaut werden kann. Diese Modelle können auch an einem Helm oder direkt am Kopf angebracht werden. Im Gegensatz dazu gleichen monokularen Nachtsichtgeräten einem Fernrohr, mit dem man mit einem Auge hindurchblickt. Moderne Geräte haben einen Entfernungsmesser integriert.

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Geschichte der Nachtsichtgeräte

Die ersten sehr einfachen Fernrohre wurden bereits im 13. Jahrhundert entwickelt. Jedoch war es damit noch lange nicht möglich auch in der Dunkelheit Gegenstände zu erkennen oder Tiere zu beobachten. Erst im 20. Jahrhundert entstanden die ersten Nachtsichtgeräte. Diese wurden vornehmlich für das Militär und den Krieg eingesetzt, um Feinde auch in der Dunkelheit rechtzeitig visuell wahrzunehmen. Besonders seit dem zweiten Weltkrieg fanden die Geräte weltweite Verbreitung. Jedoch waren diese Modelle noch sehr unhandlich und schwer zu transportieren. Im Lauf der Jahre wurden Nachtsichtgeräte weiterentwickelt und kommen somit heute von mehreren unterschiedlichen Personenkreisen zum Einsatz.

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Welche Arten von Nachtsichtgeräten gibt es?

Nachtsichtgeräte werden in sogenannte Gerätegenerationen unterteilt. Die ersten drei Generationen sind bereits auf dem Markt, die vierte Generation ist noch in der Entwicklung und nur für den Profi Bereich (Militäreinsatz) vorgesehen. Da diese Modelle nicht für Privatpersonen zugänglich sein werden, konzentrieren wir uns im Überblick auf die drei vorhandenen Gerätegenerationen. Auch die Generation Null kann vernachlässigt werden können, da diese Modelle hauptsächlich im zweiten Weltkrieg zum Einsatz kamen. Sie stellen einen Infrarot-Umwandler mit Nahfokus dar.

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Erste Generation (Gen 1) Zweite Generation (Gen 2) Dritte Generation (Gen 3)
Verstärkung um das 1.000 bis 8.000-fache des Restlichts Einbau einer Mikrokanalplatte, hellere und stärke Bilder Verstärkung um das 50.000-fache des Restlichts
Ergänzung mit Infrarotlicht ermöglicht eine Nachtsichtweite von 200 m; ansonsten meist 50 bis 100 m Objekte bis zu einer Entfernung von 600 m erkennbar Einsatz von Mikrokanalplatte sowie Galliumarsenid; empfindliche Optik von digitalen Nachtsichtgeräten
ideal für Jäger und Naturbeobachter zum Einstieg ideal für Jäger und Naturbeobachter Einsatz bei Militär, Polizei, Sicherheitsunternehmen

(nachtsichtgerät Lucie)

leistbare Geräte in der unteren Preiskategorie
(50 bis 450 Euro)
leistungsstarke Geräte in der mittleren Preiskategorie
(500 bis 1.000 Euro)
sehr leistungsstarke Geräte in der oberen Preiskategorie
(bis ca. 4.000 Euro)

Wie funktioniert ein Nachtsichtgerät?

Neben der Einteilung der Gadgets in Nachtsichtgeräte Generationen, werden die Modelle auch in drei verschiedene Methoden hinsichtlich der Funktionsweisen kategorisiert. Im Nachtsichtgeräte Test konnten dabei auch in Erfahrung bringen, dass es bei den unterschiedlichen Features auch Vorteile und Nachteile gibt.

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Sichtbarmachung des Objekts durch Wärmestrahlung

Das Nachtsichtgerät arbeitet ähnlich wie eine Wärmebildkamera. Das Tier beziehungsweise der Gegenstand wird durch dessen Wärmestrahlung vom Nachsichtgerät aufgenommen. Dadurch wird das Objekt in der Dunkelheit sichtbar gemacht. Mit dieser Methode ist ein sofortiges Erkennen von Wildtieren bei Dunkelheit, Nebel und auch bei Tageslicht möglich.

Die Vorteile sind:

  • hohe Reichweite (300 bis 1500 m) möglich
  • rasches Entdecken von Tieren in der Natur über Wärmestrahlung auch über eine weite Distanz möglich
  • zahlreiche Einsatzmöglichkeiten bei verschiedenen Lichtverhältnissen (Tag, Nacht, Nebel)

Die Nachteile sind:

  • teure Geräte
  • bei Veränderungen der Temperatur und der Feuchtigkeit kann die Bildqualität schwanken
  • Objekte ohne Wärmestrahlung oft schlecht erkennbar

Sichtbarmachung des Objekts durch Infrarotlicht

Infrarotlicht Geräte werden auch aktive Nachtsichtgeräte genannt. Sie können in totaler Dunkelheit verwendet werden und erzielen gute Sichtergebnisse. Es wird eine Reflexion des Infrarotlichts von Objekten, die man beobachtet, hergestellt.

Die Vorteile sind:

  • Nutzung bei Nacht bei völliger Dunkelheit möglich
  • Reichweite von ca. 1.000 m

Die Nachteile sind:

  • hohe Anschaffungskosten
  • schwerere und größere Geräte
  • relativ hoher Energieverbrauch

Verstärkung von Restlicht der Umgebung

Modelle mit dieser Funktionsweise werden auch passive Nachtsichtgeräte genannt. Sie stellen meist sehr preisgünstige Gadgets dar. Restlichtverstärkermodelle funktionieren nicht bei vollkommener Dunkelkeit. Es ist erforderlich, dass Restlicht von Straßenlaternen, Sternen, vom Mond oder anderen Lichtquellen vorhanden ist.

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Die Vorteile sind:

  • leicht und kompaktes Gerät
  • günstiger Anschaffungspreis
  • geringer Energieverbrauch

Die Nachteile sind:

  • sehr begrenzte Einsatzmöglichkeiten
  • geringe Reichweite von nur 50 m
  • bei schlechten Wetterverhältnissen (Nebel) ungeeignet

Nachtsichtgeräte günstig kaufen: Verbraucher sollten sich vor dem Kauf eines Nachtsichtgerätes einige Testberichte und Empfehlungen von Kunden im Internet ansehen. Diese können sehr aufschlussreich über beliebte Modelle und Marken sein. Im Nachtsichtgeräte Test konnten wir feststellen, dass Hersteller wie Zeiss, Yukon, Bresser und Waschbär immer zu Testsiegern gekrönt werden. Sie haben die besten Geräte im Sortiment. Wer sich nicht nur auf Bewertungen und Erfahrungsberichte verlassen möchte, der kann sich auch vor Ort in Jagdgeschäften, beim Optiker, in Fotofachgeschäften sowie Elektrofachgeschäften wie Saturn und Media Markt umsehen und beraten lassen. Hin und wieder haben auch Discounter wie Aldi und Lidl Nachtsichtgeräte in ihrem Angebot. Ebenso ist es empfehlenswert Preisvergleiche vorzunehmen. Dies ist besonders in Online Shops unkompliziert und einfach durchzuführen.

Was ist ein Nachtsichtgerätvorsatz?

Im Nachtsichtgerät Test können wir von einem Nachtsichtgerätvorsatz lesen. Dies ist ein Nachtsichtgerät, das mittels Montage Adapter an diverse optische Gadgets angebracht werden kann. Es wird auch als Zielrohrvorsatz bezeichnet. Ein Zielfernrohr Vorsatz dient meist als Multifunktions-Beobachtungsgerät und kann in sekundenschnelle mit einem Optik Gadget verbunden werden – dafür ist kein Werkzeug erforderlich. Die Verwendung von Nachtsichtgeräten ist in Deutschland legal, jedoch muss man mit Nachtsichtgerätvorsätzen Vorsicht sein. Denn der Einsatz von Nachtzielfernrohren ist nur erlaubt, wenn der Anwender eine Genehmigung vom BKA besitzt.

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Lohnen sich Nachsichtgeräte mit Aufnahmefunktion?

Je nachdem was sich Verbraucher von dem Gerät wünschen, kann es ein hilfreiches Feature sein, wenn das Gerät eine zusätzliche Aufnahmefunktion hat. Dadurch kann der Anwender Fotos von dem beobachteten Objekt machen. Einige Nachtsichtgeräte mit Kamera haben eine Zeitraffer- und Multishoot-Funktion. Es besteht bei vielen Nachtsichtgeräten die Möglichkeit, dass sie die Bilder auf einer SD-Karte speichern. Außerdem können manche Modelle auch mit dem Fernseher oder Computer verbunden werden, so dass man die Aufnahmen auf einem großen Bildschirm ansehen kann.

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Nachtsichtgeräte Test – durchgeführt von Stiftung Warentest?

Stiftung Warentest hat bereits viele Produkte und Geräte unter die Lupe genommen. Die Verbraucherschutzorganisation wurde 1964 in Berlin gegründet und führt seitdem unabhängige Tests durch. Es wurde letztes Jahr ein Fernrohr Test durchgeführt und dabei festgestellt, dass viele Geräte mit Schadstoffen belastet sind. Jedoch gibt es bis zum heutigen Zeitpunkt keinen Nachtsichtgeräte Test von dem Prüfinstitut. Sobald Stiftung Warentest oder Ökotest einen Testbericht veröffentlicht und Testsieger ermittelt hat, werden wir selbstverständlich darüber berichten.

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