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Jagdferngläser – ob Hasen oder Reh: damit entgeht Ihnen kein Wild mehr

JagdferngläserDie Regulierung der verschiedenen Tierpopulationen in einem Ökosystem ist eine wichtige Aufgabe und obliegt in Deutschland den lizensierten und ausgebildeten Jägern und Wildhütern. In Jagd- und Forstbetrieben des Landes sorgen sie für die Kontrolle des Wildbestandes und kümmern sich um die Organisation des Jagdbetriebs. Eine ihrer Hauptbeschäftigungen: Beobachtung! Da Wildtiere naturgemäß sehr scheu sind, beobachten Jäger und Förster aus der Ferne die unterschiedlichen Populationen. Dafür gebraucht der Mensch und hier explizit der Jäger hochwertiges und verlässliches Material. Das kann, je nach Jagdgepflogenheit Zielfernrohr, Jagdfernglas oder Spektiv sein. Auch kleinere Monokulare können aufgrund ihrer Kompaktheit gute Dienste leisten. Die konkrete Beschaffenheit der Hilfsmittel eines Jägers hängt weitestgehend von der Art der Jagd ab. Unterschiedliche Tiere erfordern unterschiedliche Jagdstrategien. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen mobiler und stationärer Jagd.

Jagdfernglas Test 2020

Vom Frettieren bis Buschieren – die Jagd bestimmt das Material

JagdferngläserMit Entfernungsmesser, Zielfernrohr und Jagdgewehr auf der Pirsch zu sein, bedeutet nicht nur für den Jäger selbst, sondern auch für sein Material eine permanente Belastungsprobe. Neben der Spezial Kleidung muss selbstverständlich auch ein Fernglas den Gegebenheiten angepasst sein. Nicht jedes 08/15 Fernglas 8×56 ist für die speziellen Belastungen einer Jagd geeignet. Ob Ansitzjagd, Lockjagd oder Pirsch, selbst die unterschiedlichen Jagdarten erfordern angepasstes Arbeitsmaterial.

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Bei einer Ansitzjagd hat der Jäger die komfortable Möglichkeit, ein komplettes Jagd-Spektiv mit Stativ an einem festen Ort (z.B.: Hochsitz) aufzubauen. Ganz anders sieht es bei einer Pirsch aus. Die permanente Bewegung im Wald oder auf dem Feld erfordert ein sehr leichtes und handliches Jäger Fernglas, welches nicht zu schwer sein darf. Erreicht das Jagdfernglas 8×56 mm Objektivdurchmesser, ist es womöglich schon zu sperrig und zerrt mit seinem zu großen Gewicht an Hals und Nacken. Deshalb sollte ein Fernglas für Jagd und Ansprechen stets auch praktikablen Ansprüchen gerecht werden.

Diese können sehr speziell sein. Ein Spektiv auf trägem Stativ ist kaum geeignet für eine Hasenhatz, geschweige denn eine Parforcejagd zu Pferde. Die Hatz erfordert Beweglichkeit, während der Reiter die Kompaktheit braucht. Das wichtigste für die meisten Jagdarten allerdings ist die Lichtdurchlässigkeit des Glases, das bei der Herstellung der Optiken benutzt wird. Hier trennt sich nämlich schnell die Spreu vom Weizen, weil eben jene Eigenschaft eine hohe Qualität des  Materials voraussetzt. Billige Glasprismen aus minderwertigen Rohstoffen sind hier nicht unbedingt zielführend. Deshalb sollte hierauf ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Niemand kann zufrieden sein, wenn das Fernglas für Jagd und ihre speziellen Eigenheiten nicht geeignet ist. Denn sowohl morgendlicher als auch abendlicher Ansitz sollte für ihr Fernglas kein Problem sein. Kann es aber werden, wenn Material und Fertigung nicht an die professionellen Ansprüche eines Jägers heranreicht. Nun muss eine entsprechende Qualität nicht zwangsläufig teuer sein. In einem Jagdfernglas Test finden Sie auch so manch günstiges Modell. Wir werden an gegebener Stelle darauf zurückkommen.

Doch zunächst soll die folgende Liste für ein wenig Übersicht in Bezug auf Marken und Herstellern von Jagdferngläsern geben:

  • Leica
  • Swarowski
  • DDoptics
  • TS-Optics
  • Bresser
  • Luger Optik
  • Pirschler
  • Steiner
  • Zeiss

u.v.m.

Ein Fernglas Test beweist: Gut muss nicht teuer sein!

Ob Ihr favorisiertes Fernglas Test oder Vergleich mit anderen Geräten aus dem Weg gehen sollte, lässt sich nie ganz zweifelsfrei sagen. Sicher ist jedoch: Gutes Equipment ist nicht nur dem reichen Jägersmanne zugänglich. Mit dem TS Optics Hunter 8×56 bekommen Sie ein möglicherweise bestes Jagdfernglas im niedrigen dreistelligen Bereich. In einem Jagdfernglas Vergleich mit einem Premium-Glas von Swarowski wird dieses Gerät höchstwahrscheinlich nicht bestehen können. Alles andere wäre jedoch äußerst peinlich für die Prestige-Marke aus Österreich, bedenkt man den Preisunterschied von mehreren tausend Euro. Ein solcher Test vergleicht gemeinhin unter Einbeziehung von Kriterien wie Gewicht und Handling, Lichtdurchlässigkeit und Kontrast sowie Robustheit, Qualität und Sehfeld des Jagdfernglases. Diese Kriterien sollten auch Sie bei einem Kauf im Hinterkopf haben. Ähnliches gilt übrigens auch für den Fall, dass Sie mit Entfernungsmesser und Nachtsichtgerät für Jagd und andere Gelegenheiten liebäugeln.

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Das deutsche Waffenrecht verbietet ausdrücklich die Benutzung von Nachtzielgeräten auf Schusswaffen! Zwar existieren Ausnahmen, jedoch hat sich ein Jäger neben dem Jagdrecht natürlich auch ans Waffenrecht zu halten. Sieht man allerdings von einem Zielfernrohr ab, ist ein Nachtsichtgerät für Jagd aber mindestens genauso geeignet, wie für die gewaltlose Tierbeobachtung. Das Zielen mit einer Waffe muss allerdings stets ohne Restlichtverstärkung praktiziert werden. Das sollte insofern nicht besonders problematisch sein, da der größte Prozentsatz des Wildes nicht nachtaktiv ist, sondern in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung aus dem Schutz der Verstecke tritt, um auf Nahrungssuche zu gehen.

Welches Fernglas Ihren genauen Vorstellungen entspricht müssen Sie letztlich und endlich allein entscheiden. Dabei helfen kann Ihnen jedoch ein Vergleich der Alternativen. Vor- und Nachteile bei einem Fernglas 8×56 und eine Gegenüberstellung mit einem vergleichbaren Jagd-Spektiv haben wir in folgender Übersicht zusammengefasst:

Jagdfernglas 8×56 Jagd-Spektiv 8×56
  • handliche Geräte eignen sich für die Pirsch und alle anderen mobilen Jagdarten
  • Tragegurt erlaubt den leichten Transport
  • binokulare Sicht verspricht mehr Raumgefühl
  • zu große Objektivdurchmesser machen das Fernglas mitunter schwer
  • leichter sind 42er Durchmesser (mehr dazu im 8×56 Test )
  • große Objektivdurchmesser erlauben bessere Sicht auf das Ziel
  • ideal zum Ziel-Spotting beim professionellen 100m Schiessen auf der Bahn
  • nur auf Stativ verwendbar
  • aufwendiger Transport

Der Jagdfernglas Test – Erfahrungsberichte vom Profi

Ob Sie nun unsicher sind, sich nicht entscheiden können oder einfach vor dem Kauf Informationen sammeln wollen: In einem Jagdfernglas Test finden Sie jede Hilfe, die Sie brauchen. Hier versammeln professionelle Tester ihre Testberichte und küren durch ihre Bewertungen den Testsieger. Sie sprechen hilfreiche Empfehlungen aus und geben Erfahrungen aus den Tests an den interessierten Kunden. Wenn Sie ein sehr gutes beziehungsweise bestes Jagdfernglas suchen, sind Sie in einem solchen Jagdfernglas Vergleich goldrichtig. Nachdem Sie dann die Ferngläser verglichen haben, machen Sie sich bestenfalls direkt an einen Preisvergleich im Internet. Hier finden Sie bestes Jagdmaterial, dazu passende Preise und günstige Angebote für das Fernglas Ihrer Wahl. Wenn Sie es wünschen, werden Sie vom Vergleich direkt weitergeleitet zum jeweiligen Fernglas Shop, wo Sie online bestellen und reibungslos kaufen können. Achten Sie jedoch schon im Vorfeld auf etwaige Versandkosten. Manche Anbieter versenden kostenfrei. Hier sparen Sie bares Geld, das woanders womöglich besser investiert werden kann.

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Übrigens: Jagdferngläser gebraucht zu kaufen ist insofern problematisch, als dass die Optiken der Geräte oftmals bereits stark beeinträchtigt sind. Kratzer und Undichtigkeiten sind auf den ersten Blick oft nicht zu erkennen und treten zum Leidwesen des Käufers erst später im Einsatz zu Tage.

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