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Feldstecher – vom Feld in die Sterne schweifen

Feldstecher Wie sooft in der Vergangenheit war es das Militär, das die Forschung vorantrieb, um für die Soldaten die bestmögliche Ausrüstung zu entwickeln. Zwar ist die Erfindung eines klassischen Fernrohrs auf den Beginn des 17.Jahrhunderts zurück zu datieren, doch der Feldstecher in seiner typischen binokularen Form, wurde eigens für das Feld, genauer: das Schlachtfeld, konstruiert. Als Abwandlung des früher populären Opernglases, wurde der Feldstecher Mitte des 18.Jahrhunderts unabdingbares Utensiel für Outdoor-Aktivitäten wie Jagd und Hatz und militärische Kriegsführung.

Feldstecher Test 2020

Ein Blick in die Geschichte der Feldstecher

Feldstecher Die frühe Reichswehr, die Wehrmacht und später die Bundeswehr gelten traditionell als gut ausgestattet in Beobachtungsoptik.  Maßgeblicher Wegbereiter für die deutsche Optikforschung war Moritz Carl Hensoldt, dessen spätere Firma Hensoldt AG auch die Bundeswehr mit Feldstechern ausstattete. Ähnlich wie die Edel-Optiker von Swarowski, die in Österreich das dortige Bundesheer beliefern. Die Hensoldt AG ging später übrigens in der Firma Carl Zeiss Sports Optics auf und fertigt heute noch hochwertige Ferngläser, Zielfernrohre und Spektive.

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Neben den Premium-Anbietern von Swarowski und Zeiss nehmen sich die Produkte der deutschen Marke Bresser geradezu günstig aus. Die Firma aus dem Münsterland, die sich bereits bereits in den 1950er Jahren auf den Import und Verkauf von Ferngläsern spezialisierte, ist heute einer der größten Vertriebe von optischen Geräten in Europa. Wenn man in Deutschland einen Feldstecher kaufen möchte, kommt man an den Produkten von Bresser kaum vorbei. Ganz gleich ob Mikroskop, Fernglas oder Teleskop gewünscht ist, im Sortiment der Firma aus Rhede in Westfalen werden Sie fündig.

Ferngläser im Laufe der Zeit:

WANN WAS
1608 Der Holländer Hans Lipperhey erfindet das erste Galileo-Fernrohr
1609 Namensgeber Galileo entwickelt das Lipperhey’sche Fernrohr weiter
1611 Das Kepler-Fernrohr erweitert die Prinzipien angewandter Optik (z.B.: größeres Sichtfeld)
1672 Cassegrain-Teleskop (von Laurent Cassegrain)
1823 J. F. Voigtländer produziert erste Operngläser im kaiserlichen Auftrag
1905 Erstes Prismenfeldstecher von Hensoldt & Söhne in Wetzlar
1940 Erste Nachtsichtgeräte im 2. Weltkrieg
1993 Erste Laser-Entfernungsmesser
2001 Zeiss bringt erste monokulare Spektive auf den Markt (besonders hohe Vergrößerungen)

Eine kompakte Optik in einem kompakten Körper

Feldstecher aus moderner Produktion sind zum größten Teil Prismenfeldstecher. Anders als bei Linsenkonstruktionen wie dem Opernglas, dem Galileo-Fernrohr oder den Spiegeleien eines Refraktors arbeiten die Hersteller beim Feldstecher mit sogenannten Prismen. Diese geschliffenen Glaskonstrukte, sorgen aufgrund ihrer sehr kompakten Form dafür, dass Feldstecher auch als Binokulare so handlich sind. Ist das Innenleben klein, so darf es auch die Hülle sein. Gut für jene, die unter freiem Himmel jederzeit ein leicht transportables Fernglas dabeihaben wollen. In der kompakten Form ist der Feldstecher geradezu ideal für Jäger auf der Pirsch oder Wanderer, die in den Bergen die Aussicht in ihrer naturgegebenen Faszination noch verstärken möchten.

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Die Vor- und Nachteile eines Feldstechers auf einen Blick:

  • kompakte Bauweise erlaubt leichten Transport
  • die binokulare Ausführung schafft eine dreidimensionale Wirkung
  • ein Großfeldstecher auf einem Stativ ist sogar sternen-tauglich
  • in gehobener Ausführung mit Entfernungsmesser und Nachtsichtfunktion
  • aufgrund der kompakten Bauweise beschränkte Vergrößerung
  • zu billige Produktion der Prismen macht den Feldstecher nutzlos

Obacht bei der Schnäppchenjagd

Die feine Technik eines Prismas bringt allerdings auch das Problem dieser Bauweise mit sich: Bei nicht exaktem Schliff der Prismen kommt es zu merklichen Einschränkungen bei der Qualität der betrachteten Bilder. Äußerst geringe Toleranzen erfordern eine gute Technik bei der Herstellung und gute Technik wiederum ist kostspielig. Wird bei der Herstellungstechnik gespart, merkt das selbst ein ungeübtes Auge schnell. Die Bilder können dann mitunter milchig und unscharf werden. Selbst wenn die Toleranz nur um minimale Werte überschritten wurde, ermüden die Augen recht rasch und Kopfschmerzen können die Folge sein. Das sollte man mit abwägen, wenn man einen Feldstecher kaufen möchte. Zu sehr an der Sparschraube zu drehen, kann Ihnen schnell die Lust an der Betrachtung nehmen. Aber keine Sorge. Auch namhafte Hersteller haben mitunter günstige Angebote. In der folgenden Liste haben wir einige dieser Hersteller für Sie zusammengetragen:

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  • Bresser
  • Zeiss
  • Nikon
  • Swarowski
  • Steiner
  • Olympus
  • Leica
  • Meopta
  • Eschenbach

Drum prüfe, wer sich ewig bindet!

Die ganze Ewigkeit muss es vielleicht gar nicht sein, aber wenn Ihr Fernglas von guter Qualität ist, hält es mindestens eine gefühlte Ewigkeit. Bevor Sie allerdings zur Tat schreiten und sich für ein Fernglas entscheiden, sollten Sie überdenken, welchen Zwecken dasselbe genügen muss. Wie oben bereits erwähnt, gibt es große Unterschiede bei der Qualität des Innenlebens. Kaufen sie deshalb nicht unbedingt das erstbeste Schnäppchen. Überlegen Sie lieber was wirklich nötig ist. Brauchen Sie zwingend ein Fernglas mit Entfernungsmesser? Muss es für die Nachtsicht geeignet sein. Im Ernst jetzt? Unbedingt mit Stabilisator? All das sind Fragen, die Sie vorher klären sollten. Denn all die aufgezählten Funktionen kosten bares Geld. Ein Feldstecher mit Distanzmesser ist sehr praktisch und informativ, macht aber nur Sinn, wenn Sie auch damit jagen wollen. Ein Nachtsichtgerät leistet gute Dienste bei der Befreiung von Kameraden aus einer Kriegsgefangenschaft in einer Nacht- und Nebelaktion. Doch Hand aufs Herz: Wie oft kommt so etwas in Ihrem Leben vor?

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Klein aber Oho!

Wenn Sie die empfohlenen Fragen beantwortet haben, werden Sie vielleicht merken, worauf es bei Ihrem Feldstecher wirklich ankommt. Auch die Größe ist oft gar nicht von so großer Wichtigkeit. Ob 7×42, 8×30 oder 8×56 ist oftmals gar nicht das, worauf es ankommt. Natürlich sind Objektive von über 100 Millimetern im Durchmesser sehr lichtempfindlich. Und natürlich wird der Vergrößerungsfaktor 7 von Faktor 20 übertroffen. Aber ein kompakter Mini-Feldstecher wie der Nikon Sportstar EX 8×25 DCF, der bequem in jede Hosentasche passt, überzeugt vielleicht gleichermaßen. Mit maximalem Sichtfeld bei minimaler Größe, ist er der ideale Begleiter für jeden Freizeitspaß. Wenn es also nicht gleich die Kategorie „Bester Feldstecher aller Zeiten“ oder der Feldstecher Testsieger sein muss, dann  relativieren sich Anschaffungspreise ganz rasch.

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Ein Feldstecher Test weiß immer mehr! Wenn Sie bei Ihrer Entscheidung nicht weiterkommen, könnte ein Feldstecher Test helfen. Jederzeit online verfügbar, ist ein Feldstecher Test die beste Voraussetzung dafür, Qualität zu kaufen. Hier werden Situationen geschaffen, in denen Feldstecher Vergleich und Konkurrenz ausgesetzt sind. In einem solchen Test , finden Sie Testberichte, in denen die Tester von ihren Erfahrungen berichten und Empfehlungen und Bewertungen aussprechen. Verweise auf den einen oder anderen Feldstecher Shop finden Sie hier ebenso, wie Erfahrungsberichte von Kunden und möglicherweise wird sogar Ihr ausgewählter Feldstecher Testsieger sein.

Kleine Preise im Vergleich

Auch wenn es ein hochpreisiger Feldstecher mit Entfernungsmesser, Nachtsichtfunktion und Stabilisator sein soll, lohnt sich ein Preisvergleich auf einem Online-Portal. Hier erwarten Sie ein bestes Preis-/Leistungsverhältnis und sehr gute Angebote. Selbst gebraucht zu kaufen wäre nicht zwingend günstiger. Wenn Sie online bestellen ersparen Sie sich beim Kauf möglicherweise sogar die Versandkosten.

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